Der Stammbaum der Familien Huber - Stockert - Röck - Kosak - u.a.

Huber-Wildauer, Heinz

Heinz HuberAlter: 81 Jahre19081989

Name
Heinz Huber
Vornamen
Heinz
Nachname
Huber
Geburt 8. März 1908 36 34
Tod eines VatersRudolf Huber
4. Mai 1933 (Alter 25 Jahre)
Tod einer väterlichen GroßmutterRosa Gräfin Ferraris d'Occhieppo
5. November 1933 (Alter 25 Jahre)
Tod einer MutterMarie „Mimi“ Wildauer
20. März 1953 (Alter 45 Jahre)
Tod eines BrudersBruno Huber
14. Dezember 1969 (Alter 61 Jahre)
Tod eines BrudersPaul Huber
1975 (Alter 66 Jahre)

Tod einer SchwesterDora Huber
1981 (Alter 72 Jahre)

Beruf
Priester und Theologe (Domprobst zu St. Jakob), später laisiert
ja

Tod 22. Juni 1989 (Alter 81 Jahre)
Familie mit Eltern - Diese Familie ansehen
Vater
Mutter
älterer Bruder
2 Jahre
älterer Bruder
4 Jahre
ältere Schwester
4 Jahre
er selbst
Familie mit Gertrude - Diese Familie ansehen
er selbst
Ehefrau

Gemeinsame Notiz

Nach Laisierung Nahmensänderung auf Huber-Wildauer

Notiz

Band XIII (1998) Spalten 1172-1174 Autor: Ekkart Sauser WILDAUER, Heinz (auch Huber, Heinz), Dompropst von Innsbruck, Apostolischer Protonotar, * 8.3. 1903 in Bozen, Südtirol, ITA, + 22.6. 1989 in Innsbruck. - W., früher Huber, entstammte einer alten Tiroler Familie in Bozen, Südtirol, ITA. Er absolvierte das Gymnasium in Innsbruck, war einer der ersten dieser Schule, die das Theologiestudium wählten, und gab also das Startzeichen für nicht wenige, die wie er aus der damals vom Jesuiten und späteren Univ. Prof. Dr. J. Miller geleiteten Marianischen Kongregation zum Priestertum kamen. Nach dem Abitur war W. zunächst am Germanicum in Rom und studierte drei Jahre an der päpstl. Universität Gregoriana. Dort promovierte er auch zum Dr. phil. Hierauf übersiedelte er nach Innsbruck an das Canisianum und vollendete an der theol. Fakultät in Innsbruck sein Theologiestudium. Am 26. Juli 1933 wurde er in der Jesuitenkirche in Innsbruck zum Priester geweiht. Sehr früh schon wurde er Religionsprof. am Innsbrucker Gymnasium und am Pädagogium. Gerade auch in der Nazi-Zeit konnte er hier wichtigste Glaubensfundamente in den Herzen junger Menschen legen. 1941 wurde er Pfarrvikar an der Propsteikirche von St. Jakob zu Innsbruck und somit unmittelbarer Weggefährte des berühmten Dompropstes Dr. J. Weingartner. Am 30. September 1956 übernahm er von Dr. Weingartner das Amt eines Propstes von St. Jakob zu Innsbruck. Er kann als der letzte Propst von St. Jakob bezeichnet werden, der in barocker Manier im besten Sinn des Wortes Seelsorge betrieb und, trotz aller Pontifikalien, die er sehr liebte, immer mitten unter dem Volke war und blieb. Er war der damaligen Propsteikirche - heute Dom - sehr zugetan, erfüllte alles mit hohem liturgischen Leben und förderte auch junge Priester, die in «seiner« Kirche die Eucharistie feierten und oft genug von der herrlichen, barocken Kanzel predigten. Er war Diözesandirektor des päpstlichen Missisonswerkes und Präsident des österreichischen Krippenvereines. Er gehört in der Tat zu den typischen Tiroler Priestern klassischer Prägung. Zu seinem Bischof Dr. Paulus Rusch war er loyal, wenngleich die Verschiedenheit dieser beiden Kirchenfürsten unübersehbar war. Persönlich war W. sehr fromm. Er war ein Freund der Tiroler Volksfrömmigkeit und liebte das Gnadenbild der Muttergottes von Lukas Cranach über alles. In den Kriegsjahren rettete er dieses Bild in einem Rucksack nach Gries im Sulztal. Für die Revovierung der Kirchen hatte er immer ein offenes Herz, was sich besonders an St. Jakob in Innsbruck und an der Spitalskirche in Innsbruck zeigte. Er hatte auch ein Herz für die Armen. Die Propstei war ein sehr gastlich geführtes Haus. W. versuchte immer wieder, Kultur in das Leben seiner priesterlichen Mitbrüder zu tragen nicht immer mit Erfolg, was ihn persönlich schmerzte. Krankheit und tragische Ereignisse in seinem Leben zwangen ihn, zu resignieren. Seither lebte er still und zurückgezogen in Innsbruck und im Dorfe Igls bei Innsbruck. Auf dem Dorffriedhof von Igls fand er auch sein Grab.

Lit.: Schematismus des Welt- und Ordensklerus der Diözese Innsbruck 1975, 59; - Osttiroler Bote, 2. März 1978, 26, Nr. 9; - Wochenzeitung Präsent Nr. 26/29. Juni 1989, 7.

(C) 1998 Biografisch-bibliografisches Kirchenlexikon

http://www.bautz.de/bbkl/w/wildauer.shtml

MedienobjektHuber-Wildauer, HeinzHuber-Wildauer, Heinz
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Typ: Foto
Hervorgehobenes Bild: ja