Der Stammbaum der Familien Huber - Stockert - Röck - Kosak - u.a.

Huber, Otto

Otto HuberAlter: 74 Jahre18751949

Name
Otto Huber
Geburt 27. Februar 1875 40 25
Geburt einer SchwesterMarie „Schwester Alacoque“ Huber
23. Februar 1878 (Alter 2 Jahre)
Geburt einer SchwesterIda Huber
4. September 1881 (Alter 6 Jahre)
Tod einer väterlichen GroßmutterAnna "'s Ahnl" Dreyer
11. März 1883 (Alter 8 Jahre)
Ursache: Altersschwäche
Tod einer mütterlichen GroßmutterAgnes Pertinger
16. April 1883 (Alter 8 Jahre)
Geburt eines BrudersAlfons Rudolf Maria Huber
18. September 1884 (Alter 9 Jahre)
Geburt einer SchwesterAgnes Huber
15. Dezember 1885 (Alter 10 Jahre)
Tod eines VatersAlfons Huber
23. November 1898 (Alter 23 Jahre)
Ursache: Gehirnschlag
Tod einer SchwesterIda Huber
24. April 1911 (Alter 36 Jahre)
Ursache: Tuberkulose
Tod eines BrudersRudolf Huber
4. Mai 1933 (Alter 58 Jahre)
Tod einer MutterRosa Gräfin Ferraris d'Occhieppo
5. November 1933 (Alter 58 Jahre)
Tod einer SchwesterRosa Huber
20. Mai 1945 (Alter 70 Jahre)
Tod einer SchwesterMarie „Schwester Alacoque“ Huber
6. Dezember 1946 (Alter 71 Jahre)
Medizinische Information
Artherosklerose, 1949 Beinamputation (Raucherbein)

Tod 15. Juli 1949 (Alter 74 Jahre)
Todesursache: Herzversagen
Familie mit Eltern - Diese Familie ansehen
Vater
Mutter
Heirat: 1. September 1868Pfarre St. Jakob, Innsbruck, Tirol, AUT
2 Jahre
ältere Schwester
1 Jahr
älterer Bruder
2 Jahre
ältere Schwester
11 Monate
er selbst
3 Jahre
jüngere Schwester
4 Jahre
jüngere Schwester
3 Jahre
jüngerer Bruder
15 Monate
jüngere Schwester
Familie mit Maria Friederike „Fritzi“ von Taxis Bordogna und Valnigra - Diese Familie ansehen
er selbst
Ehefrau

Gemeinsame Notiz

Besuchte wie sein älterer Bruder, Rudolf das Schottengymnasium in Wien, wo er auch maturierte und studierte dann Jus. Er trat, zum Leidwesen seines liberalen Vaters, der katholischen Studentenverbindung des CV (=Cartellverband) "Noricum" bei. Er wurde dann in die Stadthalterei nach Innsbruck und später nach Triest versetzt. Dort lernte er die Familie des Freiherrn von Taxis di Bordogna und Valnigra kennen und verliebte sich in dessen Tochter Fritzi. 1907 heirateten sie. Die Ehe bleibt kinderlos. Nach dem 1. Weltkrieg wird Otto Sektionschef und ist für die ökonomisch-administrativen Belange des Nationalrates zuständig. Als Wilhelm Miklas 1931 Bundespräsident von Österreich wird, wird Otto sein Kabinettsdirektor. Als am 25. Juli 1934 SS-Truppen in regulären österreichischen Heeresuniformen verkleidet, den Ballhausplatz handstreichartig besetzen, nehmen sie alle anwesenden Politiker und Beamte, unter ihnen auch Otto, als Geiseln. Um einen großen runden Tisch sitzend, bekommt jeder einen Strick um den Hals und hinter jeder Geisel steht ein SS-Mann, welcher ihr eine Pistole in den Nacken drückt. Als sie nach über neun Stunden befreit werden, ist es Otto, der den Bundeskanzler Dr. Dollfuß erschossen und verblutet auf einem Sofa in einem Ruhekabinett seines Kanzlerbüros findet. Bis zum "Anschluß Österreichs" bleibt er im Amt und wird, nachdem Bundespräsident Miklas 1938 zum Rücktritt gezwungen wird, pensioniert.

Quelle: Familienchronik

MedienobjektHuber, OttoHuber, Otto
Format: application/octet-stream
Bildmaße: 230 × 290 Pixel
Dateigröße: 14 kB
Typ: Foto
Hervorgehobenes Bild: ja