Der Stammbaum der Familien Huber - Stockert - Röck - Kosak - u.a.

Grimhild Age: 37 years491528

Name
Grimhild
Given names
Grimhild
Alias
Kriemhild, Krimhild, Gudrun, Gudilla
Birth about 491 31 20
Birth of a brotherGernot
about 495 (Age 4 years)
Death of a fatherAldrian
about 504 (Age 13 years)
EventSigfrid View this family
Brautlauf
about 505 (Age 14 years)
Birth of a half-brotherGislher
about 514 (Age 23 years)
Death of a husbandSigfrid
about 519 (Age 28 years)

Cause: Meuchelmord
EventAttalo von HunalandView this family
Brautlauf
about 521 (Age 30 years)
Birth of a son
#1
Aldrian
about 522 (Age 31 years)
Death of a sonAldrian
about 528 (on the date of death)
Cause: Geköpft
Death of a brotherGunther
about 528 (on the date of death)
Death of a brotherGernot
about 528 (on the date of death)
Death of a half-brotherHagen von Trōvia
about 528 (on the date of death)
Death of a half-brotherGislher
about 528 (on the date of death)
Death about 528 (Age 37 years)
Cause of death: Erschlagen
Family with parents - View this family
father
mother
elder brother
Gunther
Birth: about 489 29 18Burg Vernica (Firmenich), Euskirchen
Death: about 528Susat, Soest
3 years
herself
5 years
younger brother
Gernot
Birth: about 495 35 24Burg Vernica (Firmenich), Euskirchen
Death: about 528Susat, Soest
Mother’s family with … “Der Albe” - View this family
step-father
mother
half-brother
Mother’s family with Forkward “Der Spielmann” - View this family
step-father
mother
half-brother
Family with Sigfrid - View this family
husband
herself
Family with Attalo von Hunaland - View this family
husband
herself
son
Attalo von Hunaland + Königin Helche von Hunaland - View this family
husband
husband’s wife
step-son
1 year
step-son

Shared note

(Grimhild) Im Nibelungenlied ist sie die Tochter der Könige von Burgund, Ute und Dankrat, wird zur Gattin des Helden Siegfried mit dem sie einen Sohn hat, der nach ihrem Bruder Gunther genannt wird. Als Siegfried getötet wird, rächt sie ihn, was zum Untergang der Burgunder unter dem Königtum ihrer Brüder Gunther, Gernot und Giselher führt.

Das Schicksal der Krimhild ist die Klammer, die beide Teile des Nibelungenliedes verbindet. Im ersten ist sie Gattin des strahlenden Helden Siegfried, im zweiten des Hunnenkönigs Etzel.

Ein Streit mit Brunhilde bringt ihr die Feindschaft Hagen von Tronjes ein. Nacheinander verliert sie erst ihren geliebten Mann Siegfried, dann den Nibelungenhort durch die Untreue ihres Bruders Gunther und die Tat Hagens. Nach einer Phase tiefster Trauer, während der das ganze Land leidet, dabei aber reich mit Kriemhilds Gold beschenkt wird, sinnt sie auf Rache. Die Gelegenheit bietet sich, als der Hunnenkönig Etzel um sie wirbt und sie zu ihm zieht. Die Aussicht auf den Hort läßt ihn die Burgunder zu sich einladen.

Rasch kommt es zwischen den Völkern zu Reibereien, einerseits wegen der Unversöhnlichkeit Hagens und Kriemhilds, andererseits wegen kultureller Unterschiede zwischen christlichen Burgundern und heidnischen Hunnen.

Dennoch bemüht sich Etzel um Ausgleich. Mit ihm hat Kriemhild einen Sohn namens Ortlieb. Etzel vertraut ihn den Burgundern zur Erziehung an, doch tötet den Knaben vor den Augen des Vaters der Gegenspieler Krimhilds, Hagen von Tronje.

Zuletzt tötet Krimhild endlich den Hagen und fällt ihrerseits durch Hildebrand.

Von der großen Liebe zwischen Kriemhild und Siegfried, die den Gang des Nibelungenliedes berichtet, weiß eine andere Version der Sage, die Erzählung von den Niflungen in der Thidrekssaga, kaum etwas zu berichten. Hier besteht die tiefste Zuneigung zwischen Sigfrid und Brunhild (solches Verhältnis schimmert auch im Nibelungenlied durch). Die Hochzeit von Grimhild und Sigfrid scheint mehr politischer Natur zu sein, gestiftet von Didrik, der Sigfrid zuvor mit List zu seinem Gefolgsmann gemacht hatte und so den Weg frei machte für die Hochzeit Gunthers mit Brunhild, die lieber den Sigfrid gehabt hätte. Für Grimhilds spätere Rache könnte das eigentliche Motiv der schändliche Verrat ihrer Brüder sein, weniger die Trauer um den geliebten Ehemann. (vgl. Ritter-Schaumburg 1992, S. 120-134)

Source: http://www.sungaya.de/schwarz/germanen/nibelungen.htm