Der Stammbaum der Familien Huber - Stockert - Röck - Kosak - u.a.

Er war der letzte der Familie, der noch alle Fideieinkommen und Lehensgüter besaß. Er war k.k. Kämme…

Gemeinsame Notiz

Er war der letzte der Familie, der noch alle Fideieinkommen und Lehensgüter besaß. Er war k.k. Kämmerer und lebte als Privatmann von der Bewirtschaftung seiner Güter. Mit seiner ersten Frau, Maria Crescetia Gräfin Sarnthein, hatt er 7 Kinder: Vier Töchter und drei Söhne. Zu seinen Lebzeiten erlitt der Ferraris'sche Familienbesitz große, nicht mehr gut zu machende Schäden. Die Hauptursache waren die napoleonischen Kriege mit ihren politischen Folgen. So gingen 1805 durch dei Eroberungen Napoleons die piemontesischen Besitzungen durch Konfiskation verloren. Als 1806 die bayrische Regierung nach der Landnahme Tirols ihre, sicher auch notwendigen Reformen einführte, brachten diese jedoch den Großgundbesitzern schwere materielle Verluste und viele aus dem Adelsstand nahezu oder tatsächlich an den Bettelstab. 1817 kam Tirol wieder an Österreich, aber die Patrimonialgerichte wurden 1829 endgültig in K.u.K. Landgerichte umgewandelt. 1822 zerstörte ein Großbrand fast den ganzen Markt Imst, dabei auch das von den Ferrari erbaute Schloss Rofenstein samt Nebengebäuden. So ging viel wertvolle Familienhabe verloren, auch das unschätzbare Familienarchiv.

Quelle: Familienchronik

Vornamen Nachname Sosa Geburt Ort Tod Alter Ort Letzte Änderung
Johann de Deo Graf Ferraris d'Occhieppo
20. Dezember 1764253Innsbruck, Tirol107. September 183418369Innsbruck, Tirol10. Oktober 2017 - 09:17:39