Der Stammbaum der Familien Huber - Stockert - Röck - Kosak - u.a.

1889 bis 1892 Besuch der Volksschule in Bozen, Südtirol, ITA, wo sein Vater seit 1886 Realschullehre…

Gemeinsame Notiz

1889 bis 1892 Besuch der Volksschule in Bozen, Südtirol, ITA, wo sein Vater seit 1886 Realschullehrer ist. 1892 Umzug nach Innsbruck, da sein Vater Direktor des Pädagogiums wird. 1894 bis 1902 Humanistisches Gymnasium in Innsbruck, Matura; Freundschaft mit Bruno Sander und Ludwig Seifert. 1902 bis 1908 Universitätsstudium in Innsbruck und München (Medizin, Zoologie, Psychologie); kein Studienabschluß. 1909 bis 1910 Supplentenstelle als Präfekt am Kufsteiner Gymnasium. 1910 Rückkehr nach Innsbruck. 1910 bis 1912 stellenlos; Kontakt zu Ludwig von Ficker. Als Brenner- Mitarbeiter lernt er den Großteil der dem Brenner Nahestehenden persönlich kennen, u. a. die Künstler und Dichter Max von Esterle, Carl Dallago, Hugo Neugebauer, Arthur von Wallpach, Bernhard Jülg, Ottmar Zeiller, Albin Egger-Lienz, Karl Kraus und Georg Trakl. 1910 bis 1912 veröffentlicht er Lyrik und Essays im Brenner; gehörte zum engsten Freundeskreis um Georg Trakl. Röck wurde nach dem Tod Trakls mit der Gesamtausgabe dessen Dichtungen betraut, die 1919 im Kurt Wolff-Verlag in Leipzig erschienen. 1913 bis 1926 Magistratsbeamter in Innsbruck. Ab 1913 Kontakt zu Christian Plattner und seiner Künstler-Runde. 1919 Kontakt zu K. E. Hirt und der "Tiroler Künstler-Kammer"; Publikation von Aufsätzen in der Zeitschrift Der Widerhall.

Seit seiner Frühpensionierung widmet sich Röck eigenen Studien, veröffentlicht Gedichte und Essays in lokalen Zeitschriften. Bis zu seinem Lebensende gehören u. a. Bruno Sander (Anton Santer), Ludwig von Ficker, Rudolf und Josef Leitgeb, Erich Lechleitner, Daniel Seiler, Erich und Friedrich Punt, Josef Ringler, Vinzenz Oberhammer, Josef Wenter und Hans Bator zu seinem engsten Freundes- und Bekanntenkreis. Karl Röck führte von 1896 bis 1946 ein chronikartiges Tagebuch, das als wertvolle Quelle für das Tiroler Geistes- und Kulturleben anzusehen ist. Die fast lückenlos geführten Aufzeichnungen, in denen er minutiös Ereignisse, Begegnungen und Gespräche aufzeichnete, bilden ein Schlüsseldokument für die Trakl- und die Brenner-Forschung. Eine von Röck zusammengestellte Ausgabe der Werke des 1917 verstorbenen Franz Janowitz, eine Wallpach-Auswahl und eine Barock-Anthologie liegen unveröffentlicht in seinem Nachlaß, ebenso wie eine ganze Reihe von Studien über Kunst, Kultur, Politik, Philosophie, Sprachformenlehre, Etymologie, Rechtschreibung, Zahlenlehre und Metrik. Quelle: http://www2.uibk.ac.at/brenner-archiv/literatur/tirol/in_memoriam/roeck/

Vornamen Nachname Sosa Geburt Ort Tod Alter Ort Letzte Änderung
Karl Röck
20. März 1883135Imst, Tirol09. Juni 19546471Innsbruck, Tirol22. Mai 2015 - 21:40:10